[Safari] 01.09.2009 - Eröffnungen der Einzelausstellungen, Projekträume und Portierslogen im weissen haus
das weisse haus
buero at dasweissehaus.at
Fre Aug 21 13:29:13 CEST 2009
MIT DER BITTE UM ANKÜNDIGUNG
Eröffnungen im weissen haus
am Dienstag, 01.09.2009, 19h
ERÖFFNUNG DER EINZELAUSSTELLUNGEN
Bernd Oppl
"Point of View"
Guido van der Werve
"minor pieces, the odd variation"
Ausstellungsdauer: 02.09. - 02.10.2009
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ERÖFFNUNG DER PROJEKTRÄUME
mit Sophie Hirsch, Samuel Schaab und Tina van Duyne
Dauer der Projekträume: 02.09. - 28.11.2009
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ERÖFFNUNG DER PORTIERSLOGEN
mit Veronika Schubert und Roland Wegerer
Ausstellungsdauer: 02.09. - 02.10.2009
Öffnungszeiten: Di - Fr 15 - 20h, Sa 12 - 17h
und nach Vereinbarung
Führungen: jeden Dienstag, 18h
Kunstverein das weisse haus
Alexandra Grausam und Elsy Lahner
Wollzeile 1, 4. und 5. Stock
1010 Wien, Österreich
buero at dasweissehaus.at
NEWS:
Künstlergespräch:
Vor der Eröffnung am 01.09. sprechen Bernd Oppl und Guido van der
Werve um 18h über ihre Einzelausstellungen im weissen haus.
Projekträume:
Mit 01.09. starten im 5. Stock auch drei neue Projekträume mit Sophie
Hirsch, Samuel Schaab und Tina van Duyne, die hier in den kommenden
Monaten Projekte und Arbeiten vorstellen, weiter entwickeln und
verändern werden.
Nika Kupyrova wird ihre Arbeiten noch bis 19.09. in ihrem Projektraum
präsentieren.
Am 29.09. um 19h gibt es ein gemeinsames Event aller Projektraum-
Künstler.
Galerienrundgang:
Am 17.09. findet in der Wiener Innenstadt von 17 bis 22h der
Galerienrundgang statt, an dem sich auch das weisse haus beteiligt.
Alexandra Grausam und Elsy Lahner führen an diesem Tag um 20h durch
das weisse haus.
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BERND OPPL
Point of View
Bernd Oppls Werkserie "Point of View" zeigt Arbeiten und Settings, die
sich mit dem filmischen Umgang von Räumlichkeit und Architektur sowie
mit der medialen Abbildung von Raum auseinandersetzen. Ausgangspunkt
seiner Arbeiten sind Filmszenen, in denen die Kulisse einen realen
physischen Raum darstellt und nicht virtuell konstruiert wird. Oppl
thematisiert den Zugang, Film als architektonische Kunst zu begreifen,
die Raum abbildet, transformiert und dadurch neue Räume schafft. Der
Raum wird zur Handlung und als Erzählung lesbar.
In seiner Arbeit "In den kleinen weißen Zellen" hinterfragt Bernd Oppl
das Medium Ausstellung als institutionellen Rahmen für Kunstwerk und
Künstler.
Bernd Oppl, geboren 1980 in Innsbruck, lebt und arbeitet in Wien.
Ausbildung: seit 2008 Bildende Kunst (Video und Videoinstallation),
Akademie der bildenden Künste, Wien (bei Dorit Margreiter); 1998-2007
Bildende Kunst (Malerei und Grafik), Kunstuniversität Linz (bei Ursula
Hübner).
Ausstellungen (Auswahl): Kreuzungspunkte Linz. Junge Kunst und
Meisterwerke, Lentos Kunstmuseum Linz; Display: Objekt/ Raum/
Betrachter_in? - IG Bildende Kunst, Wien; In den kleinen weißen
Zellen, DEMORAUM, Akademie der bildenden Künste, Wien; Sound
Characters, Kunstpavillon, Innsbruck (2009); Ich habe nicht genug ihr
matten Augen, Universal Cube, Leipzig; Sauna 08 Brut im Konzerthaus,
Wien (2008); Zona ovest | Austria occidentale in dialogo,
Ausstellungssaal Biblioteca Nazionale Universitaria, Turin; acht
positionen, RLB Kunstbrücke, Innsbruck (2007); Opera Austria, Centro
per l'arte contemporanea Luigi Pecci, Prato; Filmriss, Salzburg
(2006); Werkstatt, Ausstellungsraum, Institut für Kunstgeschichte,
Innsbruck; cityTV - A.R.T. of reality, Rhizom, Steirischer Herbst,
Graz (2005); Querfilmein, Kurzfilmfestival, Tirol (2004); Home Stories
32 | punctum presents: Off-Space, Sixpack Event, Filmcasino, Wien
(2002).
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GUIDO VAN DER WERVE
minor pieces, the odd variation
"Nummer twee (2003)" ist Guido van der Werves erste Arbeit, in der er
Performance, Text, Musik und filmische Elemente in einer Arbeit
kombiniert. Sie bildet den Ausgangspunkt für alle anderen Arbeiten.
"Nummer zeven (2006)" ist eine seiner narrativsten filmischen
Arbeiten. Eine bestimmte emotionale Direktheit, die er in der
zeitgenössischen visuellen Kunst vermisst, fand Guido van der Werve im
Film und richtete seine Arbeit dahingehend aus. "Nummer negen (2007)"
stellt eine Gegenreaktion auf die laufende Narration in seinen
Arbeiten dar und ist auf eine gewisse Weise auch eine Rückkehr zu
seinen Anfängen; Performance soll für van der Werve im Wesentlichen
einfach sein und sich eher auf die Abstraktion einer Idee als auf eine
Narration konzentrieren. Die Filmmusik in nummer negen komponierte
Guido van der Werve selbst.
Guido van der Werve, geboren 1977 in Papendrecht, lebt und arbeitet in
Amsterdam und New York.
Ausbildung und Residencies: 2008 International Studio and Curatorial
Program, NYC; 2006 – 2007 Rijksakademie van Beeldende Kunsten,
Amsterdam; 2001 – 2003 U.V.A. Russische Sprache, Kultur und Literatur,
Amsterdam; 1998 - 2003 Gerrit Rietveld Academy, audio-visual arts,
Amsterdam; 1997 – 1998 U.V.A. Klassische Archäologie. Amsterdam; 1996
– 1997 T.U. Delft, Industrial Design, Delft.
Einzelausstellungen (Auswahl): Minor Pieces, Kim? Riga; Guido van der
Werve, Institute Neerlandais, Paris; Minor Pieces, DHC Foundation for
Contempary Art, USA; Minor Pieces, Marc Foxx Gallery Los Angeles;
Blackbox, Hirshhorn Museum, Washington DC; Minor Pieces, de Hallen,
Haarlem; Minor Pieces, Site Gallery, Sheffield; Minor Pieces, Gallery
Monitor, Rom (2009); Nummer twee, La Maison Rouge, la Vestibule,
Paris; everything is going to be alright, Hayward Gallery London;
Nummer acht, gezeigt auf dem MTV TV Screen am Time Square für ein
Monat, creative time, New York; on parity of days, Kunsthalle Basel
(2008); Volkskrant Beeldende Kunst Prijs, Centraal Museum, Utrecht
(2007).
Gruppenausstellungen (Auswahl): Art Museum, Ridgefield, USA (2010);
Esthétique des pôles ou le testament des glaces, Frac Lorraine, Metz;
Performa 09, New York; As Long As it Lasts, Marian Goodman Gallery in
New York; Curated at, Galerien in der Schleifmühlgasse, Wien; Double
Dutch, Hudson Valley for Contemporary Art, Peekskill; Space Revised,
#1 Verbleib unbekannt, Künstlerhaus Bremen; Le Sang d’un Poete, Frac
de Pays de la Loire; Linearity, National Center for Contemporary Art,
Moskau; Double Dutch, Hudson Valley Center for Contemporary Art,
Peekskill; Chhttt, CRAC Altkirch; This World & Nearer Ones, Creative
Time Exhibition, Governor’s Island, New York; Sounds and Visions, Tel
Aviv Museum of Contemporay Art (2009); the Sublime is now, Gallerie
Civica Comune di Modena; Inauguration festival, Nam June Paik Art
Center, Korea (pub); Busan Biennial, Busan; Torino Triennial, Turin;
Sudden White, Royal Academy, GB; Manifesta 07, TRENTINO ALTO ADIGE;
X=10c and LABO-V Narratives in space // spatial narrations, Gent;
PARAÍSOS INDÓMITOS/UNTAMED PARADISES, MARCO, Museum of Contemporary,
Vigo, (ES); PARAÍSOS INDÓMITOS/UNTAMED PARADISES, CAAC, Centro Andaluz
de Arte Contemporáneo, Sevilla; Locked-In, Casino Luxembourg-Forum
d’art contemporain (2008).
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SOPHIE HIRSCH
Kleidung vereinnahmt den Raum, so dass dieser in seiner ursprünglichen
Form nicht wieder erkennbar ist.
Es entsteht ein neue kleine Welt. Die Besucher werden eingeladen diese
zu entdecken.
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SAMUEL SCHAAB
In Klang-Installationen wie in den Medien Video und Photographie
beschäftigt sich Samuel Schaab mit der Umformung und Verselbständigung
von Dingen und Situationen. Er versetzt etwas in eine fremde Aktivität
und betraut es mit einer manipulierten Funktion. Ausgangspunkt ist
meist das Material, welches das Vokabular der Möglichkeiten vorgibt.
Schaab sucht nach Rekombinationen der Struktur und versucht, das
herauszuarbeiten, was das Material über sich mitteilt und darüber
hinausweist. Dabei geht es stets um die verdichtete Information, die
den Dingen eingeschrieben ist.
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TINA VAN DUYNE
"Ein Reim zeichnet sich dadurch aus, dass Worte aufgrund ihrer
Homofonie zueinander in Beziehung gesetzt werden.
«tiniverse» - a tiny verse - ist ein Sprach/Bild/Text/spiel – Tinas
Universum, bzw. ein kleiner Vers. Ein abstrakt reimendes Gedicht auf
verschiedenen Ebenen im Bild,Text und in dem was dazwischen liegt. Die
Entstehung der einzelnen Elemente ergeben sich aus dem Einfluss
verschiedener Interessengebieten: vereinahmte/gesehene/gelesene Kunst,
Kommunikationstheorie, Kognitive Wissenschaften, Philosophie,
Biologie, Natur, Musik, Psychoanalyse und Ähnliches.
Mich beschäftigen transdisziplinäre, metaphysische Verknüpfungen,
Strukturen, Kriterien und Prinzipe der Ordnung."
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VERONIKA SCHUBERT
Aus der Dekonstruktion unserer Kommunikationsmechanismen, aus dem
Zerlegen und Sezieren wortgewaltiger Spracharchitekturen, mit denen
sich unsere Gesellschaft nicht selten geradezu einmauert, entstehen
neue, filigrane Netze. Es ist gerade das Verschneiden elektronisch
determinierter Technik mit einer handwerklichen, materiellen, das
einen wesentlichen Aspekt in Veronika Schuberts Arbeit ausmacht. Ihr
ironischer Blick lässt uns die determinierende Wucht der Sprache wie
ihre poetischen Kostümierungen gleichermaßen durchschauen. (Andrea
van der Straeten)
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ROLAND WEGERER
Ein Gesicht bettet sich auf Mehl und beginnt sich im Haufen zu
vergraben. Durch wiederholtes Blasen wird das Mehl zur Seite befördert
und steigt als Fontäne hoch. Das sich ablagernde Mehl bedeckt immer
mehr den Kopf und Rücken und verbindet sich so zu einem abstraktem
Gebilde. Das Mehl als kulturelles Gut und der existenzielle
Atemvorgang verbinden sich zu einem homogenen zyklischen Vorgang.
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Bildbeschriftungen:
Bernd Oppl
Korridor, 2009
Videostill
Guido van der Werve
Nummer zeven
The clouds are more beautiful from above, 2006
8’48”, HD video, Amsterdam NL
Image by Ben Geraerts
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