[Safari] Das Ende der Wiener Plakatwüste? IG Freie Theaterarbeit und IG Kultur Wien fordern runden Tisch aller Zuständigen und Betroffenen

Irmgard Almer irmgard.almer at igkulturwien.net
Mon Okt 20 15:43:36 CEST 2008


Presseaussendung
IG freie Theaterarbeit
&
IG Kultur Wien
20.Oktober 2008

Das Ende der Wiener Plakatwüste?
IG Kultur Wien und IG freie Theaterarbeit wiederholen die Forderung nach 
einem runden Tisch aller zuständigen Politiker und Betroffenen

Sehr erfreut zeigen sich die Interessengemeinschaften Kultur Wien (IGKW) 
und Freie Theaterarbeit (IGFT) darüber, dass die Verdrängung von kleinen 
Kulturinitiativen und -veranstalterInnen aus dem öffentlichen Raum 
endlich auch von Gewista und Kultur:Plakat GmbH als Problem erkannt 
wurde. "Es fehlt nicht an Lösungsvorschlägen, es mangelt am politischen 
Willen der Stadt Wien, eine Lösung zu finden, mit der nicht nur der 
Gewista und der Kultur:Plakat GmbH gedient ist. Eine zufriedenstellende 
Lösung kann keine sein, die von Gewista Generaldirektor Karl Javurek 
mittels OTS-Aussendung diktiert wird.", so Martin Just, Obmann der 
Interessengemeinschaft Kultur Wien.

In der heutigen Pressekonferenz präsentierten die IG Kultur Wien und die 
IG Freie Theaterarbeit ein Lösungsmodell für Wien, das die Forderung 
nach 9.000 freien Flächen beinhaltet. 9.000 freie Flächen für kleine 
Kulturinitiativen und -veranstalterInnen, um den tatsächlichen Bedarf 
decken zu können und die Wahrnehmung der kulturellen Vielfalt im 
öffentlichen Raum wieder zu ermöglichen. Dieses Lösungsmodell ist 
allerdings ohne begleitende Marktöffnung für Freie Plakatierer undenkbar.

Ähnlich ist die Sichtweise des Vereines Freies Plakat. So hielt Marc 
Mathoi vom Verein Freies Plakat fest: "Der politische Wille der Stadt 
Wien reicht gerade soweit, als der SP-nahen Gewista und Kultur:Plakat 
GmbH ein Quasi-Monopol zu ermöglichen." Der Verein Freies Plakat fordert 
20.000 Flächen, um den darin vertretenden freien Gewerbetreibenden das 
eigene Gewerbe, aus welchem sie von Gewista bzw. Kultur:Plakat seit 
1.1.2008 verdrängt sind, wieder aufnehmen zu können. IG Kultur Wien und 
IG Freie Theaterarbeit unterstützen diese Forderung, um auch 
KulturveranstalterInnen aus dem mittleren Segment die Möglichkeit der 
Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu ermöglichen.

"Da das Problembewusstsein nun offensichtlich auch bei der Gewista 
vorhanden ist, macht es Sinn, den von uns seit einem Jahr geforderten 
runden Tisch aller Betroffenen einzuberufen", so Just abschließend. Die 
IGs fordern diesbezüglich alle zuständigen Politiker der Stadt Wien auf, 
endlich gemeinsam in dieser Sache tätig zu werden.

Rückfragehinweise:
Martin Just
0660 6511778
IG Kultur Wien
Gumpendorfer Straße 63b
1060 Wien

-- 
IG-KULTUR WIEN 
Gumpendorfer Straße 63B/3 
A-1060 Wien 
Tel: +43 (01) 23 6 23 14
Fax: +43 (01) 23 6 23 14.9
irmgard.almer at igkulturwien.net
www.igkulturwien.net

-------------- nächster Teil --------------
Ein Dateianhang mit HTML-Daten wurde abgetrennt...
URL: http://listen.esel.at/pipermail/safari/attachments/20081020/bb18ac9a/attachment.htm